AGB
für psychologische Beratung und heilkundliche Tätigkeit im Bereich Psychotherapie
Dipl.-Psych. Rusanna Werbicki
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen
Dipl.-Psych. Rusanna Werbicki
Wallstraße 73
10179 Berlin
nachfolgend „Anbieterin“,
und ihren Klientinnen und Klienten über psychologische Beratung sowie, soweit im jeweiligen Einzelfall vereinbart und fachlich angezeigt, heilkundliche Tätigkeit im Bereich Psychotherapie auf Grundlage einer entsprechenden Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.
2. Art und Umfang der Leistung
Die Leistungen werden grundsätzlich online, insbesondere per Videokommunikation über Zoom, oder nach Vereinbarung telefonisch erbracht.
Gegenstand und Ziel der Gespräche richten sich nach der individuellen Vereinbarung.
Ein bestimmter Erfolg oder eine bestimmte Veränderung kann nicht geschuldet oder garantiert werden.
Psychologische Beratung ist von einer ärztlichen oder psychiatrischen Behandlung zu unterscheiden.
Soweit eine heilkundliche psychotherapeutische Tätigkeit erfolgt, geschieht diese im Rahmen der bestehenden heilkundlichen Erlaubnis.
Bei medizinischen Beschwerden, akuten psychiatrischen Krisen sowie bei Selbst- oder Fremdgefährdung ist eine geeignete ärztliche, psychiatrische oder notfallmedizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen.
Die angebotenen Online-Gespräche sind kein Notfalldienst.
3. Vertragsschluss
Eine Kontaktaufnahme oder Anfrage über die Website stellt noch keinen Vertragsschluss dar.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn ein konkreter Termin und die wesentlichen Bedingungen der Leistung zwischen der Anbieterin und dem Klienten vereinbart beziehungsweise bestätigt wurden.
Vor Vertragsschluss wird der jeweils geltende Preis mitgeteilt.
4. Honorar und Zahlung
Die Höhe des Honorars wird vor der jeweiligen Leistung vereinbart.
Die Dauer einer regulären Sitzung beträgt in der Regel etwa 50 Minuten, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
Die Zahlung erfolgt nach Rechnungsstellung per Überweisung.
Der Rechnungsbetrag ist innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu zahlen.
5. Terminvereinbarungen und Absagen
Vereinbarte Termine werden ausschließlich für den jeweiligen Klienten reserviert.
Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die vereinbarte Vergütung nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere § 615 BGB, verlangt werden.
Dabei werden ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen berücksichtigt, die aufgrund einer anderweitigen Vergabe des Termins erzielt wurden oder zumutbar hätten erzielt werden können.
Wird der Termin anderweitig vergeben, wird für den ausgefallenen Termin kein Honorar verlangt.
Gesetzliche Rechte des Klienten, insbesondere bestehende Kündigungs- oder Widerrufsrechte, bleiben unberührt.
6. Technische Voraussetzungen
Der Klient ist für eine für das Online-Gespräch geeignete Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät sowie eine angemessene und möglichst ungestörte Gesprächsumgebung verantwortlich.
Für technische Störungen, die ausschließlich aus dem Verantwortungsbereich des Klienten oder eines Telekommunikationsanbieters stammen, haftet die Anbieterin nicht.
Kann ein Termin aufgrund einer technischen Störung aus dem Verantwortungsbereich der Anbieterin nicht durchgeführt werden, wird hierfür kein Honorar berechnet beziehungsweise ein bereits gezahltes Honorar erstattet oder auf einen Ersatztermin angerechnet.
7. Vertraulichkeit und Schweigepflicht
Informationen aus den Gesprächen werden vertraulich behandelt.
Rusanna Werbicki unterliegt als Diplom-Psychologin mit staatlich anerkannter wissenschaftlicher Abschlussprüfung der Schweigepflicht nach § 203 StGB.
Eine Weitergabe vertraulicher Informationen erfolgt nur mit Einwilligung des Klienten oder soweit eine gesetzliche Befugnis oder Verpflichtung hierzu besteht.
Die datenschutzrechtliche Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich ergänzend nach der Datenschutzerklärung.
8. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Für sonstige Schäden haftet die Anbieterin unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin für den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden.
Die gesetzlichen Haftungsvorschriften bleiben im Übrigen unberührt.
9. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Soll die vereinbarte Dienstleistung auf Wunsch des Klienten bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist beginnen, ist hierfür eine ausdrückliche Erklärung des Klienten erforderlich.
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem entgeltlichen Dienstleistungsvertrag mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und bestätigt hat, dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
10. Verbraucherschlichtung
Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
11. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt entsprechend den geltenden Datenschutzvorschriften.
Weitere Informationen enthält die auf www.werbicki.de abrufbare Datenschutzerklärung.
12. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch zwingende gesetzliche Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.
Für die gerichtliche Zuständigkeit gelten die gesetzlichen Vorschriften.
13. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften.
Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.